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... unsere größten Erfolge und die wichtigsten

Meilensteine

1906 - 1945 Gründung und zwei Weltkriege

1906: Gründung unter dem Namen "Athletenclub Saxon"

Der am 25.12.1906 in Berlin gegründete "Arbeiter-Athleten-Bund" (AABD) und dessen 18 angeschlossene Arbeitervereine fanden in den "roten Hochburgen" Frankens, sowie in Thüringen und Sachsen mit seinen Arbeitern in den Textilfabriken schnell Mitglieder. Auch in den Chemiefabriken der Pfalz wurden zwischen Ludwigshafen, Speyer, Friesenheim und Mannheim hochkarätige Ringervereine und damit deutsche Spitzensportler wie Gehring hinzugewonnen. Bis zur eigenen Arbeiter-Olympiade brachte dieser Verband seine Veranstaltungsreihen. Nur zweieinhalb Jahrzehnte sollte der Konkurrenz­verband existieren. Die letzte Arbeiter-Olympiade des AABD fand 1931 in Wien statt.

1907: Offizieller Anschluß an den Arbeiter-Athletenbund (AABD) und Grundstein des Vereins

Der Athletenclub Saxon Nürnberg von 1906 schloß sich 1907 dem AABD an und wird auch als die Geburtsstunde des heutigen SV St. Johannis 07 betrachtet.

1914-1918: Stark eingeschränkter Sportbetrieb während des 1.Weltkriegs
1922: Zusammenschluß mit Stemmverein Achilles zur "SV St. Johannis 07"

Am 9.9.1922 verband man sich mit Achilles Nürnberg und rief die Sportvereinigung St. Johannis 07 ins Leben. Die ersten sportlichen Darbietungen wurden im Saalbau „Goldene Rose“ am Webersplatz durchgeführt.

1928-1929: Bau der ersten eigenen Sporthalle in Johannis
1933-1945: Zwangsweise Vereinsauflösung und Enteignung durch die NSDAP

1946 - 1948 Neuaufbau / Neubeginn

1946: Neugründung nach Kriegsende am 27.01.1946 (1.Vorsitzender Emil Dauernheim)

1948: Aus alten Wehrmachts-Baracken entsteht ein neues Sportzentrum am Thoner Weg

1949 - 1979 Aufbau des Leistungssportbetriebs

1962: Erwerb des "alten" Vereingeländes und Innenausbau der Sporthalle

1969: Aufstieg Landesliga

1970: Aufstieg Bayernliga

1974: Ungeschlagener Meister Bayernliga

1975: Aufstieg Regionalliga - damals die zweithöchste Klasse

Nürnberg hatte mit der WKG Johannis 07 / Gostenhof 03 und dem SC 04 Nürnberg im Jahr 1975 gleich zwei Mannschaften in der zweiten Liga.

1978: Gründung einer Wettkampf-Gemeinschaft mit SV Gostenhof

Mit 18,4 Jahren hatte die WKG Nürnberg/Gostenhof das jüngste Durchschnittsalter in der Bayernligasaison 1978. In einer phantastischen Serie blieben sie zwei Jahre ungeschlagen und glänzte mit dem Aufstieg in die Regionalliga. Südmeister AC Penzberg und Württembergs Meister KSV Unterelchingen konnten der WKG bei der Rückkehr in die 2. Liga kein Bein stellen. Auf dem Bild stehen in der hinteren Reihe von links: Heinz Böckl, Mario Baumeister, Robert Reichold, Kirchknopf, Senygit, Wittmann, Michael Maderer, Richard Pöhlmann, Reimchen und Günter Baumeister. Kniend von links: Trainer Jürgen Rebel, Rainer Weber, G. Schmitt, Richard Craft, Bruno Besold, Backert und Udo Schmitt.

WKG Johannis/Gostenhof
Foto: Bayernligameister WKG Nürnberg/Gostenhof im Januar 1979

Trotz Erreichens dieses großen sportlichen Erfolges ging die Ringerehe am 30.4.1979 nach fünf Jahren auseinander. Der SV Gostenhof 03 begann die ersten Schritte in die neue Selbständigkeit ganz unten in der Kreisklasse, während Johannis die Regionalligasaison alleine bestreiten wollte.

1979: Abstieg 2.Bundesliga

1979 - 1990 Die erste Generation außergewöhnlicher Siege

1979: Jugendweltmeister Colorado Springs Rainer Weber

1977 und 1978 wurde Rainer Weber jeweils Jugend Vize-DM 81 kg und 87 kg, 1979 Jugend DM 87 kg und anschließend Jugendweltmeister in Colorado Springs in 87 kg sowie Junioren G-Vize-DM 90 kg, 1980 Junioren G-Vize-DM , 1981 Junioren G-DM 90 kg und in Vancouver Juniorenvizeweltmeister, 1981, 1983, 1985 und 1989 Deutscher Vizemeister bei den Männern jeweils im Halbschwergewicht bis 90 kg.

1980: Wiederaufstieg 2.Bundesliga

1980: Am 31.03.80 erfolgte der erste Spatenstich am Zeisigweg

1981: Juniorenvizeweltmeister Vancouver Rainer Weber

1981: Aufstieg 2.Bundesliga

Die jungen Talente von Johannis brachten ihre Staffel ohne eingekaufte „Wandervögel“ 1981 mit einem Sieg gegen Nattheim wieder in die 2. Bundesliga zurück. Jürgen Rebel war inzwischen sechs Jahre Trainer am Nürnberger Zeisigweg und hatte immer auf eigene Jugendringer gebaut.

1981: Fred Pscherer

Stunk gab es beim Lokalrivalen 04 als der 21jährige Fred Pscherer zum Erzrivalen Johannis wechselte. Das Verhältnis wurde dadurch natürlich getrübt. Der elffache Bayerische Meister Fred Pscherer stammte jedoch vom ASC Nürnberg-Süd ab und hatte für Süd auch 1973 seinen ersten Landestitel errungen. Fred Pscherer mußte damals noch eine einjährige Sperre in Kauf nehmen, ehe er für 07 in der 1. Mannschaft auf die Matte mußte. Wartefristen haben Ringer noch nie abgehalten.

1982: 75-jähriges Jubiläum und Umzug im Juli in die neue Sportstätte am Zeisigweg

1983: Pasquale Passarelli Pasquale

Der Autohändler und Puma-Vertreter Jung hatte zuvor auch den 25jährigen Welt- und Europameister Pasquale Passarelli zum Wechsel ins Frankenland veranlassen können. Am 20.8.1983 gab es zumindest eine gute Nachricht für Passarelli. Der DRB hatte sein Regelwerk geändert und er durfte nach 1 ½ Jahren Sperre für Johannis bei einem Mannschaftskampf auf die Matte gehen.

1984: Olympiasieger in Los Angeles Pasquale Passarelli

„Pasque“ holte in seinem legendären Kampf gegen den Japaner in Los Angeles die Goldmedaille im Bantam. Wohl jedem Ringerfan ist die Fernsehaufzeichnung mit seiner standhaften Brücke in bester Erinnerung.

1984: Meister 2.Bundesliga

1984: Vize-Weltmeister Junioren in Washington Jochen Steckmann

1985: Aufstieg 1.Bundesliga - erstmalig in der höchsten Klasse

1985 hatte Johannis sein Debüt als Erstligist. Mit 24,5 : 12 wurde Freiburg St. Georgen abgefertigt und man war zum Auftakt Tabellenführer. Hauptanteil hatten Papiergewichtler Ahmed Senygit und der 26jährige Fred Pscherer, der den favorisierten Harald Göschel nach Punkten besiegen konnte. Aufgrund eines Bandscheibenschadens wurde er schon zwei Tage nach seinem Erfolg am Rücken operiert und fehlte damit seiner Staffel für längere Zeit.

WKG Johannis/Gostenhof
Foto: Punktsieger Pscherer im August 1985

Im zweiten Kampf behauptete Johannis mit einem 24:13 Erfolg über Reichenhall die Tabellenspitze und war damit die Abstiegssorgen schon zu Saisonbeginn los.

1985-1988: 1.Bundesliga

1985-1988: 1.Bundesliga

1988: Deutscher Mannschaftsmeister A-Jugend

1989: Meister 2.Bundesliga

1990: Vizemeister 2.Bundesliga

1990 - 2009 Die nächste Generation der jungen Wilden

1994: Meister 2.Bundesliga

1994: Jaroslav Zeman

Mit dem Prager Jaroslav Zeman holte Johannis Nürnberg einen Weltklasseringer an die Noris, der seit 1994 am Zeisigweg auf die Matte geht. Der tschechische Weltergewichtler gewann zwischen 1988 und 1991 zweimal Silber und zweimal Bronze bei Welt- und Europameisterschaften.

1996: 2.Mannschaft Aufstieg Bayernliga

2003: Junioren Vize-Weltmeister Steffen Hartan

2004: 11 Einzel-Medaillen bei den deutschem Meisterschaften

2004: Deutscher Vize-Mannschaftsmeister A/B-Jugend (Hausen-Zell)

2005: Militär-Weltmeister Peter Engelhardt

2005: 3. deutscher Mannschaftsmeister A/B-Jugend

2005: Meister 2.Bundesliga Süd - Aufstieg 1.Bundesliga Süd 

2006: 12 Einzel-Medaillen bei den deutschem Meisterschaften

2006: Deutscher Mannschaftsmeister A/B-Jugend (Erbach/Homburg)

2007: 100-jähriges Jubiläum, grünes Band für den SV St. Johannis 07

2008: Deutscher Vizemeister Junioren, gr.röm Sven Dürmeier 

2009: Das Bundesministerium des Innern ernennt das Sportzentrum zum Bundesstützpunkt Ringen im Nachwuchsbereich 

Alle Informationen sind aus diversen Quellen:

(BRV-Chronik / Festschrift SV-Johannis 07 / Erzählungen) zusammengestellt.Bitte Anmerkungen / Korrekturen und Ergänzungen an mich weitergeben.

Herbert Feuchtinger Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vereinsstruktur
 
 
für nähere Infos bitte Person anklicken

1. Vorstand:

 Dino Noth

 

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2. Vorstand:  

 Stefan Sindersbeger

 

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Vorstand Finanzen:

 Georg Kahlert

 

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2. Vorstand Finanzen:

Brigitte Stadelmann

 

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Schriftführerin:

 Yvonne Schmidt

 

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Gesamtjugendleiterin:

 Franziska Pscherer

 

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Mitgliederverwaltung:

 Werner Bott

 

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Stand: 17.September 2014

 

Der Weg zu uns:

 

Wetzendorf

 

Anschift:

SV Johannis 07, Zeisigweg 70, 90427 Nürnberg

 

Anfahrtswege im Detail:

1. Aus Richtung Fürth (z.B.:  A73 - Ausfahrt Poppenreuth):

Von der Brettergartenstraße links in den Fraunthaler Weg einbiegen. Folgen und dann am Stop-Schild rechts in die Wetzendorfer Straße abbiegen. Dieser bis kurz vor die Eisenbahnbrücke folgen. Von dort aus ist der SV07 ausgeschildert. Der Parlerstraße folgt bis man die Fußballfelder sieht, dahinter bitte rechts abbiegen. Dann in unseren Parkplatz einbiegen.

2.a. Aus Richtung Zentrum (Insider Tip bei Großveranstaltungen):

Vom NESTLÉ SCHÖLLER in Richtung Westfriedhof fahren, rechts abbiegen in die Düsseldorfer Straße. Dieser bis zur 3.Verkehrsverengung folgen und in die Jülicher Straße rechts einbiegen. In Höhe des Julius-Bauer-Heim einen Parkplatz suchen. Wenn man die Jülicher Straße jetzt noch ein paar Meter zu Fuß folgt, sieht man rechts einen Fußgängerbahnübergang und dahinter gleich die Sporthalle.

2.b. Aus Richtung Zentrum:

Vom NESTLÉ SCHÖLLER in Richtung Westfriedhof fahren. Nach dem Marktkauf in die Bielefelder Straße einbiegen. Hier gibt es auch einen großen weißen Verkehrswegweiser "Johannis 07". Ca. 800 m folgen und direkt nach der Eisenbahnbrücke rechts in die Parlerstraße einbiegen. Der Parlerstraße folgt bis man die Fußballfelder sieht, dahinter bitte rechts abbiegen. Dann in den Parkplatz einbiegen

3. Aus Richtung Erlangen/Flughafen (z.B.:  A3  - Ausfahrt Tennenlohe):

Zur Straßenbahnendhaltestelle Thon stadteinwärts fahren. In die Forchheimer Straße einbiegen. Nach ca. 200m links in die Pretzfelder Straße abbiegen (gerade ausfahren kostet derzeit 15 €). Vorbei am Autoservice Schott (SUBARU) und dem italienischen Supermarkt "Di Dio". Gegenüber von einem großen Bürogebäude geht eine kleine Straße rechts rein. Diese führt auf den Zeisigweg. Parallel zum Bahngleis fährt man jetzt bis man die große Reklametafel Parlerhof-Biergarten und die Sporthalle sieht. Jetzt zum Parkplatz rechts abbiegen.

Sportzentrum


1982 wurde das Sportzentrum am Zeisigweg 70 eingeweiht. Zuvor war man im jetztigen Wohnbaugebiet Vogelherd beheimatet.

Wir sind in unmittelbarer Nachbarschaft des Neubaugebietes "Vogelherd" mit der Kölner-, Aachener-, Krefelder- und Düsseldorfer Straße. Von dort kommt man in wenigen Minuten zu Fuß zur Sporthalle.

Sporthalle am Zeisigweg
Sporthalle am Zeisigweg 70 mit eigenem Parkplatz

  • 4 Kegelbahnen
  • 2-fach Sporthalle
  • Fitnessraum

Die Fußball-Plätze gehören dem benachbarten Verein TSV Johannis 1883



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